Mittwoch, 29. April 2015

Rezension: "Wildest Dreams" von Kristen Ashley

http://www.kristenashley.net/titles/the-fantasyland-series/

Inhaltsangabe:
Seofin "Finnie" Wilde hat ihre Eltern bei einem Flugzeugabsturz verloren als sie 15 war.
Seitdem sucht sie überall, wo sie es finden kann, das Abenteuer. Ihr neuestes Abenteuer soll sie in ein Paralelluniversum  nach Lunwyn - führen. Dort tauscht sie mit ihrem "Ich" dort die Rollen. Es erwartet sie das Abenteuer ihres Lebens ...

Doch gleich nach ihrer Ankunft wird Finnie auf den Boden der Tatsache zurück geholt, denn ihre Doppengängerin hat sie wohl hinters Licht geführt, denn sie steht kurz vor ihrer Vermählung mit dem düsteren Frey Drakkar. Aber Finnie wäre nicht die Tochter ihrer Eltern, wenn sie nicht das beste aus der Situation holen würde.

Frey Drakkar braucht nicht lange um zu erkennen, dass seine Finnie nicht die Prinzessin ist, die er in der Vergangenheit kennengelernt hat. Und um sie auf ewig an sich zu binden lässt er sie ohne Finnies Wissen an diese Welt binden - für immer und mit ungeahnten Konsequenzen.


Meine Einschätzung:
Schrecklich, wenn man eine Freundin hat, die einem so lange die Nase lang macht bis man sich das Buch selbst auf den Kindle lädt und es einfach lesen MUSS!


Bei "Wildest Dreams" von Kristen Ashley hat sich diese Überredung mehr als nur ein wenig gelohnt. Ich kannte Kristen Ashleys Schreibstil schon von einem anderen Buch von ihr und wie dort, so war ich auch hier hin und weg. Das Buch war wunderbar leicht und flüssig zu lesen. KA schafft es mit Leichtigkeit Lunwyn, die Atmosphäre, die Menschen und alles drum herum so dazustellen, dass man sich fast fühlt als sei man mittendrin und nicht nur Beobachter.
Und ehe man sich versieht ist man unwiederbringlich in die Geschichte abgetaucht und kommt nicht mehr davon los.
Auch wenn die ersten Kapitel noch leicht verwirrend waren, so legt sich dies doch recht schnell, sobald Finnie in Lunwyn "angekommen" ist.


Die Handlung erinnerte mich ein wenig an "The Winter King" von C.L. Wilson und doch war es etwas gänzlich anderes. Mit geschickten Wendungen, erschütternden oder erschreckenden Ereignissen und interessanten Erkenntnissen kann Kristen Ashley konstant den Spannungsbogen aufrecht erhalten und ihre Leser bis zur letzten Seite fesseln.
Dabei sind die Dialoge zwischen Frey und Finnie einfach köstlich und die Mischung zwischen allen Komponenten der Geschichte haben bis ins kleinste Detail gepasst. Es gab von nichts zu viel oder zu wenig, selbst die Augen blieben bei mir nicht lange trocken!

Man durchlebt quasi eine Achterbahn der Gefühle und so etwas liebe ich ja!

Die Charaktere sind super sympathisch und man muss Finnie und Frey einfach lieben. Wie bereits erwähnt waren die Dialoge witzig/spritzig, so dass ich mich selbst dabei ertappte, dass ich mich vor Lachen schüttelte - ihr könnt euch die Blicke meines Mannes vorstellen, der neben mir im Wohnzimmer saß.
Doch auch die anderen Teile waren wunderbar ausgewogen. Hier stimmte einfach alles, vom Anfang bis zum letzten Punkt.
Die Entwicklung von Finnie und Frey war glaubhaft und wenn dies möglich war, so liebte man sie mit jeder vergehenden Seite etwas mehr.

Alles in Allem ein tollen Auftakt zu einer vielversprechenden Reihe.


Mein Fazit:
5 Sterne - einfach hervorragend und mehr als nur ein bisschen lesenswert. Ein Highlight meines Lesejahres 2015!

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

Formular Random House Challenge 2016

Blog-Archiv

Seitenaufrufe