Montag, 18. Mai 2015

Rezension: "Engelskalt" von Samuel Bjork

Paperback, Klappenbroschur, 544 Seiten, 13,5 x 20,6 cm
ISBN: 978-3-442-48225-2
€ 12,99 [D] | € 13,40 [A] | CHF 17,90 * (* empf. VK-Preis)
Verlag:
Goldmann                                        
Erscheinungstermin: 20. April 2015 
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Inhaltsangabe (Quelle Goldmann Verlag):
Ein Spaziergänger findet im norwegischen Wald ein totes Mädchen, das mit einem Springseil an einem Baum aufgehängt wurde und ein Schild um den Hals trägt: „Ich reise allein.“ Kommissar Holger Munch beschließt, sich der Hilfe seiner Kollegin Mia Krüger zu versichern, deren Spürsinn unschlagbar ist. Er reist auf die Insel Hitra, um sie abzuholen. Was Munch nicht weiß: Mia hat sich dorthin zurückgezogen, um sich umzubringen. Doch als sie die Bilder des toten Mädchens sieht, entdeckt sie ein Detail, das bisher übersehen wurde – und das darauf schließen lässt, dass es nicht bei dem einen Opfer bleiben wird ...


Meine Einschätzung:
Oh was habe ich mich auf dieses Thrillerdebüt gefreut! Das Cover sieht gut aus und der Klappentext klang vielversprechend

Ihr ahnt schon was kommt, oder? Ein ganz großes "ABER" - irgendwie wollte es zwischen Samuel Bjork und mir nicht so recht funken, dabei leseich skandinavische Krimis eigentlich für mein Leben gern. Trotzdem konnte mich dieser hier einfach nicht packen und von sich überzeugen - schade.

Doch woran lag es schlussendlich? Wenn ich ehrlich bin kann ich das nicht einmal so genau sagen, dabei hab ich mir alle Mühe gegeben offen für alles zu sein, aber irgendwie sollte es nicht sein.

Kann sein, dass ich kleinlich bin und auch vielleicht pingelig, aber mir gefiel der Schreibstil nicht sonderlich gut. Mich störten die, wie ich finde, häufigen Wortwiederholungen und andere WIederholungen (Mias Schwester ist tot, dass hab ich beim ersten Mal schon verstanden!) sehr und unterbrachen für mich den Lesefluss. Auch das Einführen weiterer, recht kurzer Handlungsstränge, fand ich irritierend - keine Ahnung, es gelang dem Buch eifach nicht mich zu packen. Was mir besonders daran auffiel, dass ich mich seeeehr leicht ablenken ließ.
Und auch mit den Charakteren konnte ich nicht so recht warm werden. Mia fand ich schwächlich und weinerlich - nicht die toughe und intelligente Polizistin, wie sie von Munch dargestellt wird.


Alles in Allem ein eher enttäuschendes Intermezzo, dass mich nicht überzeugen konnte.

Mein Fazit:
3 Sterne - die gibt es für den Rest des Buches, der vielleicht noch besser geworden wäre. Aber quälen wollte ich mich auch nicht
            

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