Mittwoch, 16. September 2015

Rezension: "Off the Record" von K.A. Linde



Kindle Unlimited sei Dank konnte ich diese Trilogie lesen!
Inhaltsangabe:
Liz ahnte ja nicht, dass eine Frage ihr gesamtes Leben ändern und auf den Kopf stellen würde.
Bei ihrem ersten Einsatz als Journalistin für die Universitätszeitung soll sie die spontane Pressekonferenz von Senatskandidat Brady Maxwell besuchen. Und dieser Politiker hat alles, was man braucht um auf Stimmenfang zu gehen - er kommt aus einem politisch ambitionierten Haus, sieht verboten gut aus und einen Körper der dafür gemacht wurde Anzüge zu tragen! Doch seine Politik ist nicht zu Liz Gefallen und als es ihr gelingt ihm eine brisante Frage zu stellen, die ihn auf dem falschen Fuss erwischt ist sie geradezu euphorisch und ihr Editor verspricht ihr eine vielversprechende Karriere.
Doch sie hat sich auch Hals über Kopf in eine geheime Affäre mit Brady geworfen, die ihrer beiden Karrieren zerstören könnte ...  



Meine Einschätzung:
Dies ist mein erster Roman von KAL. In erster Linie stach mir das Cover ins Auge und als ich den Klappentext las war es klar: Muss ich lesen.
Dies tat ich dann auch und hier werdet ihr nun lesen können, ob und in wie weit mir das Buch gefiel ...

Der Schreibstil von K.A. Linde gefällt mir recht gut, denn es war angenehm leicht und flüssig zu lesen. Einmal in die Geschichte abgetaucht kam ich nicht mehr davon los. Doch ein negativ Posten gibt es, denn gerade die politischen Aspekte werden von der Autorin sehr detailliert beschrieben, was mir gelegentlich zu viel war, aber darüber kann man hinweg sehen.

Die Handlung selbst weißt nur wenige Überraschungen auf was Wendungen in den Ereignissen oder Erkenntnisse angeht. Obwohl der Verlauf vorhersehbar ist, will man dennoch einfach wissen, wo die Beziehung der Beiden noch hinführen wird, denn ein Happy End ist doch sehr unwahrscheinlich, denn nicht umsonst ist es eine Trilogie.

Bei den Charakteren bin ich mir nach wie vor nicht sicher, was ich sagen soll, doch ich will es versucheen. Die beiden Protagonisten waren mir nicht sonderlich sympathisch, aber auch nicht absolut unsympathisch. Gerade Brady mochte ich nicht sonderlich, denn er bildete sich, wie ich fand, zu viel auf sich ein. Und Liz, nun sie wirkte zu sehr wie eine kuschendes Hausfrauchen, dass brav das macht, was der Mann möchte. Ob sie sich noch emazipiert?
Doch ich gebe auch zu, dass gerade das Abschlusskapitel mir die Augen bezüglich Brady öffnete und ich schon gespannt bin welche Entwicklungen sie durch machen werden, wenn es an Bd. 2 geht, denn diesen werde ich ganz sicher lesen.

Alles in Allem ein interessanter Roman, der mich trotz einiger Schwächen fesseln und trotzdem noch nicht gänzlich überzeugen die Reihe weiter zu verfolgen, doch mal schauen was die Rezension so sprechen ... 

Mein Fazit:
4 Sterne - gelungener Auftakt zu einer Trilogie mit kleineren Schwächen.


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