Mittwoch, 21. Oktober 2015

Rezension: "Eversea - Ein einziger Moment" von Natasha Boyd




Erscheinungstermin: 07.05.2015
VErlag: Egmont Lyx
ISBN: 978-3-8025-9743-5

Seitenanzahl: 352
kartoniert mit Klappe
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Inhaltsangabe (Quelle Egmont Lyx):
Die zweiundzwanzigjährige Keri Ann traut ihren Augen nicht, als eines Abends der angesagte Schauspieler Jack Eversea in dem Restaurant auftaucht, in dem sie kellnert. Ihr verschlafenes Heimatstädtchen Butler Cove im Süden der USA ist so ziemlich der letzte Ort, an dem sie erwartet hätte, auf einen Hollywoodstar wie ihn zu treffen. Doch Jack hat Gründe, warum er aus L. A. geflohen ist. Und Keri Ann weiß, dass sie die Art und Weise, wie seine Nähe ihr Herz zum Rasen bringt, aus genau diesen Gründen ignorieren sollte. Denn egal wie gut die beiden sich verstehen oder wie sehr die Funken zwischen ihnen sprühen – die Welten, in denen sie leben, könnten unterschiedlicher nicht sein. Und eine Liebe zwischen ihnen ist unmöglich … oder?


Meine Einschätzung:
Ich meine mich erinnern zu können, dass es einen kleinen Hype um dieses Buch und damit auch um Jack Eversea gab und ich gestehe, dass ich diesen nicht ganz verstehen kann.
Versteht mich nicht falsch, das Buch war ganz süß, auch wenn das ständige Hin und Her zwischen Jack und Keri Ann doch gelegentlich etwas nervig und anstrengend war.
Davon einmal abgesehen war der Schreibstil angenehm leicht zu lesen und blieb man erst mal an den Seiten kleben konnte man es nicht mehr aus der Hand legen, obwohl man ahnte welche Stolpersteine den Beiden in den Weg gelegt werden würden.

Die Handlung war in meinen Augen, wie ich finde, ziemlich vorhersehbar. Star lernt nettes Mädchen von nebenan kennen und beide entwickeln Gefühle füreinander. ENTER: Betrügerische ScheinFreundin (oder auch nicht, das war mir nicht ganz klar geworden!). Klar, dass es da dann zu Konflikten kommt. Grundsätzlich war die Handlung nett, aber auch nicht mehr. Wirkliche Überraschungen gab es in meinen Augen nicht und auch nennenswerte Enthüllungen, die einem die Spucke weg lassen auch nicht (na gut, das Ende aus Jacks Sicht war schon krass und der Grund warum ich Bd. 2 auch noch lesen will), doch im Grunde war es zu vorhersehbar.

Bei den Charakteren bin ich zwiegespalten, denn Keri Ann ist nicht wirklich eine sympathische "Heldin". Meiner Meinung nach "heult" sie mir zu viel rum: Ich bin nicht hübsch. Ich hab meinem Bruder versprochen bla bla bla und vieles mehr, was mich öfter als einmal die Augen rollen ließ.
Kaum nimmt sich Keri Ann vor Jack nie wieder sehen zu wollen wird sie gleich nach seinem Welpenblick schwach und wirft all ihre neuerworbenen Widerstände in den Wind.

Keri Ann sagt selbst sie ist naiv und unerfahren, und oh! wie recht sie doch hat. Kaum das sie ihn kennenlernt beginnt sie sich in ihn zu verlieben. Ich selbst finde, dass dies alles zu schnell geht und Keri Ann vieles (alles?) überstürzt. Jack scheint die richtigen Worte zum richtigen Zeitpunkt zu sagen oder auch die richtigen Knöpfe zu drücken und schon ist sie wie Wachs in seinen Händen.

Das alles klingt jetzt nicht wirklich positiv, doch versteht mich nicht falsch. Für Zwischendurch ist das Buch durch aus eine leichte Lektüre, wenn auch für mich nicht alles stimmig und gepasst hat.

Mein Fazit: 

3 Sterne - leichte Lektüre für Zwischendurch

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