Montag, 23. November 2015

Rezension: "Spellcaster - Düstere Träume" von Glaudia Gray


Erscheinungsdatum: 09. Oktober 2015
Verlag Harper Collins Germany
ISBN: 9783959670098

Seitenanzahl: 400
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Inhaltsangabe (Quelle HarperCollins Germany):

Ein Junge, der von dunklen Visionen gequält wird. Ein Mädchen mit der magischen Gabe, ihn zu retten. Das Böse, das sie beide vernichten will. Mateos Visionen bringen ihn fast an den Rand des Wahnsinns. Es ist ein dunkler Familienfluch, der seine Mutter in den Tod getrieben hat und nun auch ihm zum Verhängnis werden könnte. Immer wieder sieht er in seinen Träumen ein schönes, sterbendes Mädchen ? und jetzt ist dieses Mädchen wirklich da! Mit ihrem Vater und ihrem Bruder ist Nadia nach Captive's Sound gezogen. Mateo ahnt, was kommen wird: Auf magische Weise sind er und Nadia füreinander bestimmt. Doch ihr Ende ist ungewiss ?

Meine Einschätzung: 

Als ich den Klappentext und die Leseprobe gelesen hatte war ich fest davon überzeugt, dass das Buch gut werden würde. Nun habe ich es am Wochenende beendet und weiß nicht so recht was ich dazu sagen bzw. schreiben soll.
Es war nicht grottenschlecht (und da hab ich auch schon welche gelesen), aber es war auch nicht unbedingt das non plus Ultra, wenn ihr versteht was ich meine.

Der Schreibstil war ganz okay und einigermaßen fesselnd - immerhin hab ich das Buch beendet - denn ich wollte einfach wissen wie es Nadia, Mateo und Verlaine ergehen würde und was noch passieren würde. Trotzdem fand ich es gelegentlich nicht nur ein bisschen verwirrend und dies vor allem dann, wenn es an die Perspektivenwechsel ging (gegen Ende waren es 5!) und selbst die Dialoge wirkten oft etwas zu gestelzt und aufgeblasen.

Bei der Handlung kann ich sagen, dass sie recht interessant war und auch die Grundidee gefiel mir sehr gut, nichts desto trotz gab es hier einige Schwächen.
So blieben für meinen Geschmack schlichtweg zu viele Fragen offen. Ich habe kein Problem damit, wenn einiges offen bleibt, aber hier war es einfach zu viel und ich habe bei Rezensionen zu Bd. 2 (ja es gibt einen, wenn ich auch erst recherchieren musste) gelesen, dass es dort auch nicht viel besser wird.
Natürlich gab es auch nur wenige Überraschungen und interessante Wendungen, nichts desto trotz war es "spannend" genug, um mich bei Laune zu halten, um das Buch zu beenden.
Stellenweise konnte ich der Handlung aber nicht ganz folgen und war etwas verwirrt und saß dann ratlos da. 


Die Charakteren wirkten auf mich eher farblos und nicht sonderlich interessant. Die Sache mit Mateo und der Erklärung wieso er zu dem wurde was er wurde fand ich schon etwas lächerlich. 

Auch Nadia wurde mir nicht wirklich sympathisch, dabei kann ich nicht mal wirklich sagen wieso oder warum.
Schade eigentlich, denn Potential war allemal da - bei jedem.

Alles in Allem ein schwacher Auftakt zur Spellcaster Trilogie, die mich aber nicht wirklich von sich überzeugen konnte und ich werde sicherlich nicht weiter lesen.

Mein Fazit:
3 Sterne - das Potential wurde in meinen Augen nicht ausgeschöpft.
 


Kommentare:

  1. Das Buch sieht man in letzter Zeit echt viel, also habe ich nicht erwartet, so schlecht darüber zu lesen.. schade..

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  2. Muss Tintenhexe recht geben, hab es letztens auch in der Buchhandlung auf einem Faltdisplay gesehen und mir noch gedacht, wow, was für ein schönes Cover, sieht so richtig geheimnisvoll und verzaubernd aus. Hab erst vor kurzem eine Rezi gelesen, wo die Schreiberin zwar auch von einigen Dingen nicht überzeugt war, dem Buch aber schlussendlich trotzdem vier Sterne gegeben hat. Naja, ich seh schon, ich werd mir wohl ein eigenes Bild machen müssen ^^.

    Liebe Grüße
    Marie

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