Mittwoch, 16. Dezember 2015

Rezension: "Centum Night" von Lou Timisono



2014, Originalausgabe Taschenbuch, 360 Seiten Balladine Publishing ISBN: 978­3­9450­3517­7 € 16,95 [D] E­Book epub: 978­3­945035­06­1/ mobi: 978­3­9
---------------------------------------------

Inhaltsangabe (Quelle Balladine Publishing):
Europa versinkt im Chaos. Die Privilegierten schließen sich in immer größerer Zahl der Coastal Alliance an, um ihre Vorherrschaft zu retten. Die Alliance verhilft der Elite zu einem paradiesischen Leben im Luxusrefugium Youbeau-Naxton, während die verarmte Bevölkerung umgeben von Müllbergen in den Ruinen der vom Verbrechen beherrschten Crime Zone Bonnieville hausen muss.

Zwischen diesen Territorien befindet sich die Hochsicherheitszone Solocity. Die Solos werden in monotoner Bedürfnislosigkeit gehalten. Sexuelles Verlangen und die Sehnsucht nach menschlicher Nähe werden auf hohem technologischen Niveau kontrolliert abgebaut. Freundschaft und Liebe sind verboten.

Für die Mächtigen in ihren AquaPalaces und Artlands der heilen Welt Youbeau-Naxtons gilt das nicht. Sie holen sich ihren Kick im Kellerlabyrinth von Jubal Luz und Sandy Barbosa, zwei Big Shots in Bonnieville. Die Younax ahnen nicht, dass die beiden Männer sie nur als Köder benutzen. Luz und Barbosa haben eine andere Beute im Visier.

Agent Eddie Bellefleur lebt in Solocity und ermittelt im Dienst des Younax Committee. Obwohl er die Werte des Committee loyal verteidigt, steht er zu seinen Freunden: Dr. Reinhard in Bonnieville und Officer Blue Wilmot von der Secor Troop. Als Blue sich in die atemberaubende Simi verliebt, verrät Eddie ihn nicht und riskiert so die Höchststrafe - die Ausweisung nach Bonnieville.

Seit einiger Zeit brodelt es in der Crime Zone. Das Committee will den drohenden Aufstand durch ein Gesetz im Keim ersticken. Der Centum Act soll den Bewohnern von Bonnieville Hoffnung auf eine bessere Zukunft machen. Doch die zum Äußersten entschlossene Group 99 heizt die Stimmung unter den Verzweifelten weiter an. In diesem Spiel gibt es nur eine Regel: Macht ist alles, was zählt.

Da geschieht das Undenkbare. Im gewaltfreien Solocity beginnt eine rätselhafte Mordserie. Eddie erhält bei seinen Nachforschungen Hinweise auf ein weitgespanntes Netz aus Verrat und verborgenen Leidenschaften, das bis in die Spitze des Regimes reicht. Kann er einen neuen Civil War verhindern?

Meine Einschätzung: 
Puh, diese Rezension zu schreiben war für mich nicht ganz einfach und selbst während ich dies hier schreibe, schaffe ich es einfach nicht die richtigen Worte zu finden, aber es hat ja keinen Sinn. 
Klar, der Klappentext klang wirklich vielversprechend, aber irgendwie konnten Buch und ich dann doch nicht zueinander finden. 

Ich empfand den Schreibstil ziemlich schwierig und anstrengend und auch mit den Begriffen kam ich (trotz Glossar) nicht klar. Es war oft verwirrend mit diesem ganzen Mischmasch aus deutsch und englischen begriffen. Und ich gebe auch unumwunden zu, dass es nicht lange dauerte bis ich begann ganze Passagen zu überfliegen - ein deutliches Zeichen, dass mich die Geschichte nicht fesseln konnte. 

Sicherlich ist die Idee hinter dem Buch gut und auch interessant, aber so richtig warm wurde ich nicht damit. Auch die Charaktere blieben für mich unerreichbar .

Keine Ahnung woran es schlussendlich lag weshalb wir keine Bindung aufbauen konnten, doch diesmal konnte mich diese Dystopie nicht überzeugen.

Mein Fazit: 
3 Sterne - für das, was ich gelesen habe, denn bei ca. 150 Seiten abgebrochen.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

Formular Random House Challenge 2016

Seitenaufrufe