Freitag, 25. März 2016

Rezension: "Through her eyes" von Ava Harrison


Inhaltsangabe:
Ein Telefonanruf änderte alles für mich.
Drei einfache Worte und ich zerbrach.
Beschädigt.
Zerbrochen.
Allein.
Also fing ich von vorne an.
Und meine Reise zur Selbstfindung lief ich direkt in seine Arme.
Chase Porter.
Ein Fremder, der mir die Welt von einer anderen Perspektive zeigte.
Aber wir beide hatten Geheimnisse... seine würden meine Welt zerstören.

Meine Einschätzung: Als ich von TRSOR die Mail bekam, dass Ava Harrisons neues Buch bald veröffentlicht wird und sie zur Blogtour einladen zögerte ich nicht lange und musste mir anschauen, um was es in dem Buch geht.

Und was soll ich sagen? In gewisser Weise wurde ich ein ganz klein wenig enttäuscht - der Klappentext klingt spannend und auch ein stückweit düster, denn mal ehrlich ER hat ein Geheimnis, dass IHRE Welt zerstören könnte?
Da hab ich mir ein bissl mehr erhofft, als diese Auflösung (dazu aber später mehr).

Dies war mein erstes Buch aus der Hand von Ava Harrison und ich kann beruhigt sagen, dass sich ihr Schreibstil angenehm lesen ließ und sie mich an die Geschichte fesselte, wenn sie auch in meinen Augen eher 08/15 war als etwas neues und nie dagewesenes. Nichts desto trotz musste ich einfach wissen welche drei Worte Aria in die Flucht trieben - auch hier war es pathetic, nur um ein Wort zu nutzen.
Zu einem Zeitpunkt, da ihr bester Freund sie am dringensten braucht oder seine Familie in dem Fall haut sie wie ein Feigling ab!

DIe Handlung an sich war ganz nett zu lesen, eben nur sehr vorhersehbar - schon bald nach dem ersten Treffen zwischen Aria und Chase wusste ich welches Geheimnis der Junge mit sich rumschleppt - also hier dann weniger überraschend.
Um so überraschender was mit Parker geschah, doch hier will nicht zu viel verraten, will ja niemandem den Lesespaß verderben.
Insgesamt gibt es hier nur wenige Überraschungen, Wendungen, die man nicht kommen sah oder spannende Ereignisse - man sieht ein wenig den Mittelmeerraum, mehr aber auch nicht. Was an sich schon interessant war.

Was mich zu den Charakteren bringt, diese waren jetzt nicht sonderlich unsympathisch, aber in meinen Augen war Aria einfach nur ein weinerliches, kleines Mädchen, dass um sich schlägt so bald sie etwas hört was ihr nicht gefällt.
Wieso sie gehandelt hat, wie sie handelte in Bezug auf ihren besten Freund blieb mir bis zum Ende hin schleierhaft.
Was Chase angeht war er mir sympathisch, aber mehr auch nicht. Ich kann nicht zu viel zu ihm sagen, sonst spoilere ich zu sehr.

Das alles hört sich nicht sonderlich positiv an, aber ich kann euch versichern, dass ich trotz all der Punkte, die ich mir vielleicht anders erhofft hatte, trotzdem gut unterhalten wurde und das Buch nicht mehr aus der Hand legen konnte.
Alles in Allem ein netter Roman von dem ich mir deutlich mehr erwartet habe und der mich leider nicht 100% von sich überzeugen konnte.

Mein Fazit:
3 Sterne - für Zwischendurch ganz nett mit wenigen Überraschungen, der mich dennoch unterhalten konnte.

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