Mittwoch, 27. April 2016

Rezension: "Jane Austens Northanger Abbey" von Val McDermid



Inhaltsangabe (Quelle Harper Collins Germany): Janes Austens großer Roman Northanger Abbey, neu verfasst von Krimimeisterin Val McDermid. Lesen ist gefährlich! Zu gern verliert die 17-jährige Pfarrerstochter Cat Morland sich in der Welt der Bücher und träumt von aufregenden Abenteuern – die sie in ihrer Heimat im ländlichen Piddle Valley leider niemals finden wird. Zum Glück darf sie zu einem Kulturfestival nach Edinburgh reisen, wo sie sich in den jungen, aufstrebenden Rechtsanwalt Henry Tilney verliebt. Als er sie auf seinen schönen, aber düsteren Familiensitz Northanger Abbey einlädt, fühlt sich Cat jedoch plötzlich in einen ihrer geliebten Gruselromane versetzt. Denn in dem alten Gemäuer lauern die Schatten der Vergangenheit hinter jeder Ecke und die Anzeichen verdichten sich, dass ein schreckliches Verbrechen geschehen ist …

Meine Einschätzung: Ja, wo soll ich anfangen? Als ich damals das Rezensionsexemplar angefordert habe tat ich dies aus zwei Gründen:

1. Ich liebe Jane Austen
2. Ich liebe Val McDermid 

Die Kombination aus Beiden musste ich einfach lesen und so zögerte ich nicht lange und forderte das Rezensionsexemplar an.
Monatelang lag dann das Buch auf meinem SuB (Stapel ungelesener Bücher) und ich konnte mich einfach nicht dazu aufraffen das Buch zu lesen.
Dann vor einiger Zeit endlich nahm ich mir das Buch "zur Brust" und was soll ich sagen? Ich hatte einige Erwartungen an den Roman und doch war ich enttäuscht.

In der Vergangenheit habe ich Val McDermids Bücher regelrecht verschlungen und konnte sie nicht aus der Hand legen. Doch diesmal war es ganz anders. Ich ließ mich leicht ablenken und ich einfach nicht warm werden konnte mit dem Schreibstil, der Handlung (ich kannte Northanger Abbey nur dem Klappentext nach) und den Charakteren.

Keine Ahnung woran es lag, aber es ist Tatsache, dass ich den Schreibstil sehr zähflüssig und schleppend empfand. Ich konnte nicht so richtig in die Handlung abtauchen und suchte regelrecht nach anderer Zerstreuung, die ich mehr als oft genug fand.

Auch bei den Charakteren und der Handlung war es nicht wesentlich besser und mit jeder gelesenen Seite wurde meine innere Qual immer größer, so dass es nur 150 Seiten lang dauerte ehe ich, schweren Herzens, das Buch aufgab. Wir wollten einfach nicht zueinander finden und ich fand es extrem schade.
Noch habe ich das Buch hier und wer weiß vielleicht gebe ich ihm irgendwann nochmal eine Chance.

Alles in Allem hat das Buch sicher Potential, doch für mich war es diesmal nichts. Sorry, Val, hier fanden wir nicht zueinander!

Mein Fazit: 3 Sterne - wer weiß was noch gekommen wäre, aber für mich war es nichts.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

Formular Random House Challenge 2016

Seitenaufrufe