Freitag, 1. April 2016

Rezension: "Promise" von Dani Wyatt



Inhaltsangabe:
Manche Versprechen sind gemacht, um gebrochen zu werden und andere beginnen als gebrochene Versprechen.

Promise Henderson weiß was es heißt gebrochen zu sein. Die ist ein ehemaliges Pflegekind und muss einen Weg finden, um ihren Bruder in ihre Verantwortung zu übernehmen, bevor er im System untergeht.

Enter: Beckett Fitzgerald. Ein SEAL mit Narben, einem schlechten Sinn für Humor und keinen Ort, den er Zuhause nennen kann.
10 Jahre lang hat er versucht das Mädchen mit dem schneeweißen Haar und den Engelsaugen zu vergessen, aber das Schicksal lässt ihn erneut seinen Weg mit ihr kreuzen.
Seine Besessenheit wird besitzerfreifen und die Funken sprühen.

Doch Promise hat einen Verräter an ihrer Seite, der ihr Herz besitzen will und Beckett muss die Wahrheit enthüllen ehe es zu spät ist und er sie für immer verliert.

Meine Einschätzung:
Dies ist mein erster (und wahrscheinlich letzter Roman) von Dani Wyatt.

Ich habe das Buch bei 44% abgebrochen - ich weiß, dass ich eine lange Strecke, um dann doch noch zu sagen: Nein, es geht einfach nicht.

Und leider ist es so - ich bin bis an diesen Punkt gekommen und es geht einfach nicht mehr.
Der Schreibstil der Autorin wirkt so hölzern und schleppend auf mich. Die ständigen Wiederholungen (ich weiß nach dem xten Mal, dass Promise lieber Blickkontakte meidet und auch, dass Beckett Narben im Gesicht trägt) - letzteres machte das Ganze noch interessant, weil er mal kein Modeltyp war, sondern mit Ecken und Kanten.

Was mich zu Promise Namen bringt - ich wusste oft nicht wird sie nun angesprochen oder will jemand irgendwas versprechen? Verwirrend und nervig!

Die Handlung hat Potential, das gebe ich gerne zu, doch sie ist mir ein Stück zu vorhersehbar (klar, an diesem Punkt habe ich keine Ahnung weswegen Beckett Schuld an Promise Schicksal haben soll), aber mal im Ernst er verheimlicht ihr etwas, dass er ihr sagen könnte und das wissentlich. Ist doch logisch, dass da "the shit going to hit the fan"...

Dann ist da noch Beckett, der mir oft mehr wie ein Stalker rüberkommt als ein AlphaMale, wie ich ihn in anderen Büchern schon gelesen haben. Ich meine, welcher Mann schläft mit der Frau, die er seit Jahren nicht vergessen kann gleich am Tag nachdem sein Vater bei einem Brand ums Leben gekommen ist und sie gerade fast vergewaltigt worden wäre (Hallo, Promise?!) absolut für mich unlogische Handlungsweisen. 
Bei Promise kann ich sagen, dass ich einfach kein Bild von ihr vor Augen hatte und das nervt mich bei Charakteren kolossal!

Alles in Allem ein enttäuschender Roman mit zahlreichen "Fehlern" in der Handlung und den Charakteren.

Mein Fazit:

2 Sterne

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