Freitag, 27. Mai 2016

Rezension: "Abruption" von Riley MacKenzie

Inhaltsangabe: 
Jeder hat einen Plan. 

Nachdem Dr. Guy Hunter seinen Traumjob sicher hat mit einem wunderschönen Freigeist an seiner Seite.
Zwei unerwartete blaue Linien erschüttern seinen Entschlossenheit nicht - er ist auf dem Weg alles zu erreichen, was er sich je erträumt hat. Bis er es nicht mehr ist:
Abruption: Ein plötzlicher Bruch ...

Jules Chiapetti liebt ihre ungestüme, zu engagierte italienische Familie sehr, aber sie ist entschlossen ihren eigenen Weg zu gehen. Ihr MBA und Job im Vorstand ist ihr Ticket dies zu erreichen - bis es nicht mehr ist.
Abruption: Ein unerwartetes Ereignis.

Vier Jahre später.
Guy ist erfüllt von der Herausforderung ein allein erziehender Vater zu sein und er kämpft noch immer mit den Nacheffekten, die sein Leben aus den Fugen geraten ließen und seinen Sohn mit speziellen Bedürfnissen zurück ließ.
Er erkennt nicht, dass sich sein Leben an dem Tag verdüsterte, an dem es das Leben seiner Frau verdüsterte. Bis die neue Krankenschwester, Jules, seines Sohnes ihm wieder das Licht zeigt ... 

Meine Einschätzung: Einer Entscheidung aus dem Bauch heraus habe ich es zu verdanken, dass ich dieses gefühlvolle und liebevolle Buch endlich gelesen habe. Über Wochen lief es mir bei der Suche nach neuem Lesestoff immer mal wieder über den Weg bis ich nicht anders konnte und auf den "One Click" Button klickte.

"Abruption" ist mein erstes Buch des Autorenduos, dass zwei Autorrinnen hinter der Geschichte von Guy und Jules stecken, habe ich auch erst heraus gefunden, als ich begann mit der Rezension zu diesem Buch zu schreiben.
Während dem Lesen machte ich mir mentale Notizen, dass der Schreibstil der Autorin wunderbar gefühlvoll und sehr schön zu lesen ist. Doch nun kommt auch noch hinzu, dass man wirklich nicht erkennen kann, dass hier zwei Frauen an der Geschichte schreiben und es gibt ja das Sprichwort, dass zu viele Köche den Brei verderben - hier ist dies jedoch nicht der Fall. 
Einmal in die Geschichte abgetaucht kann man das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen, geschweigedenn, dass man das überhaupt will.

Die Handlung selbst gefiel mir sehr gut, auch wenn es im ersten Moment wirkte, als sei dies ein x-beliebiger Roman in dem sich ein allein erziehender Vater in eine allein stehende Frau verliebt. Doch Riley Mackenzie hat mir so viel mehr geboten - ernste Themen umschlossen von liebevollen Momenten, die mich wie ein kleines Kind weinen ließen.
Und obwohl ich zwei tragische Erkenntnisse habe kommen sehen, war ich nicht auf die Macht der Worte gefasst und die Welle der Emotionen, die über mir zusammen brechen würden als die Tragik enthüllt wurde - in beiden Fällen. 
Bei diesem Buch stimmt einfach alles und man bekommt interessante Wendungen, eine emotionale Achterbahn und ein perfektes Ende geboten!

Die Charaktere sind sehr sympathisch und man kann sich in Guy und Jules hineinversetzen und man fühlt den ganzen Weg mit ihnen. Man möchte ihnen einen Teil der Last abnehmen und einfach nur in den Arm nehmen. 
Besonders bei Jules und ihrer Gefühlswelt konnte ich mich sehr gut hinein versetzen und fühlte mich selbst an die Zeit und die Angst die mit einherging zurück denken als Noah ein Baby war.

Alles in allem ein ganz wundervolles Buch, dass mir mehr als einmal die Tränen kommen ließ und das ich jedem nur empfehlen kann. Doch Vorsicht (!) legt euch Taschentücher bereit!

Mein Fazit: 5 Sterne - emotional, authentisch und einfach nur wahnsinnig gut geschrieben. Sicherlich nicht mein letztes Buch des Autorenduos. 

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