Donnerstag, 16. Juni 2016

Rezension: "Maresi - Das Lied der Insel" von Maria Turtschaninoff



Verlag: Heyne
Paperback, Klappenbroschur
Seiten: 240
ISBN: 978-3-453-31699-7
Erschienen: 09.05.2016
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Inhaltsangabe (Heyne Verlag):
In einer Welt, in der Mädchen keine Rechte haben, erscheint eine Insel, auf der nur Frauen leben und dort die Mythen der Göttin studieren, wie ein Märchen. Für die junge Maresi ist dieser Traum Wirklichkeit geworden: Sie ist bereits seit vier Jahren als Novizin auf der Insel und damit in Sicherheit. Bis eines Tages Jai – helles, wildes Haar, vor Schmutz starrende Kleider und Narben auf dem Rücken – einem Boot entsteigt. Sie sucht Schutz vor schrecklicher Gefahr und unvorstellbarer Grausamkeit. Doch als Jais Verfolger in der Roten Abtei auftauchen, muss Maresi über sich selbst hinauswachsen, um sich, Jai und ihr Zuhause zu retten ...

Meine Einschätzung: 
Als ich die Pressemitteilung zu "Maresi - Das Lied der Insel" von Maria Turtaschninoff erhielt fand ich das Cover sehr ansprechend (mysteriös) und der Klappentext klang interessant und vielversprechend. So zögerte ich auch nicht lange und habe mir direkt ein Rezensionsexemplar (DANKE hierfür) angefordert. 
Kaum hielt ich es in meinen Händen konnte ich es kaum erwarten das Buch zu lesen.

Und nun, tja was soll ich sagen? Als ich das Buch keine drei Stunden später zuklappte war ich ziemlich enttäuscht, denn eigentlich hatte ich etwas gänzlich anderes erwartet ...

Der Schreibstil von MT war ganz angenehm zu lesen und doch konnte es mich nicht wirklich vom Hocker reißen. Es ließ sich ganz gut lesen und trotzdem wirkte alles ziemlich nüchtern, distanziert und unterkühlt - kurz: Maresi und ihre Geschichte konnte mich nicht berühren.

Die Handlung und die Idee hinter dem Buch klang vielversprechend und nichts desto trotz fand ich persönlich, dass man mehr hätte aus der Handlung herausholen können. Es gab einige Aspekte, die man sich sicherlich ausbauen hätte können, aber wer bin ich schon dies zu beurteilen.
Die Geschichte hatte Potential, doch in meinen Augen wurde es nicht genutzt und zu schnell abgehandelt. Oft fand ich es stellenweise auch ziemlich verwirrend ...
Es gab nur wenige Überraschungen und meiner Meinung nach plätschert die Handlung langsam und ohne nennenswerte Höhepunkte vor sich hin.

Die Charaktere waren nett, aber selbst nach dem ich das Buch beendet hatte wusste ich nicht WER Maresi ist oder Jai (die ich übrigens nicht mochte).

Das ganze Buch wirkte mehr wie ein trister, nüchterner Bericht, als ein Roman.

Mein Fazit: 
2 Sterne - Nicht ausgeschöpftes Potential, zu nüchtern und konnte mich schlussendlich einfach nicht überzeugen.

1 Kommentar:

  1. Hey!
    Schade, dass dir das Buch nicht gefallen hat! Der Klappentext klingt ja mehr als interessant! Wäre ein perfektes Buch für mich. Die Autorin scheint wohl nicht das beste aus ihrer Idee rausgeholt zu haben, wirklich schade!

    Liebe Grüße
    Tamara
    The Bookquibbler

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