Mittwoch, 31. August 2016

Blogtour: "Anti-Stepbrother" von Tijan - Meine Rezension


Leute,
ich durfte wieder an einer Blogtour zu einer weiteren Neuerscheinung aus der Feder der umwerfenden Tijan teilnehmen. Diesmal hatte ich auch das Glück einen ARC des zu bewerbenden Buches zu ergattern und in unserem wohlverdienten Urlaub in Irland (näheres dazu in einem gesonderten Post Morgen) habe ich es dann regelrecht verschlungen.

Heute nun präsentiere ich euch meine Rezension zu "Anti-Stepbrother".
Inhaltsangabe:
He told me to 'settle, girl.'
He asked if 'something was wrong with me?'
He said I was an ‘easy target.’
That was within minutes when I first met Caden Banks.
I labeled him an *sshole, but he was more than that. Arrogant. Smug. Alpha.

He was also to-die-for gorgeous, and my stepbrother’s fraternity brother.

Okay, yes I was a little naive, a tad bit socially awkward, and the smallest amount of stalker-ish, but if Caden Banks thought he could tell me what to do, he had another thing coming.

I came to college with daydreams about being with my stepbrother, but what would happen if I fell for the anti-stepbrother instead?
Meine Einschätzung:
Was habe ich dem Erscheinungstag des neuen Romans von Tijan entgegen gefiebert! um so glücklicher war ich - nein aufgeregt trifft es eher - als ich vorab einen ARC (Advanced Reader Copy) auf meinem Kindle geschickt bekam. Da fühlt man sich gleich irgendwie besonders, naja zumindest geht es mir dann immer so.
Doch zurück zum Buch, denn darüber will ich euch ja eigentlich was über das Buch erzählen.

Ja, was soll ich sagen? "Anti-Stepbrother" war wieder ganz toll zu lesen, wenn es auch Kleinigkeiten gab die mich etwas störten. Ich fühlte mich während des Lesens sehr stark an die "Fallen Crest" Reihe erinnert und doch war es auch etwas anderes, dennoch fand ich persönlich einige Parallelen.
Versteht mich nicht falsch Tijans Schreibstil war wieder wunderbar zu lesen und war man einmal in die Story abgetaucht konnte man das Buch einfach nicht mehr aus der Hand legen.
Trotzdem störte mich persönlich das viele Drama zwischen den verschiedenen Charakteren, denn das war mir oft schon zu viel des Guten und es gab zu wenig anderes Zeug, wenn ich versteht was ich meine.


Auch die Sache mit Cadens Bruder Colton kam mir persönlich zu kurz, doch ohne euch zu spoilern und das möchte ich nicht, kann ich da leider nichts ins Detail gehen.
Die Handlung selbst war wenig überraschend und man ahnte eigentlich schon wie die Geschichte zwischen Caden und Summer enden würde. Nichts desto trotz wurde ich gut unterhalten und war gespannt was alles auf die Zwei zu kommen würde.
Bei den Charakteren gefiel mir besonders gut, wie sich die Beziehung zwischen Caden und Summer entwickelt hat. Es war nicht diese: Ich hab dich gesehen und war direkt verliebt! Es war ein schleichender Prozess und entwickelte sich ganz langsam, aber stetig. Gefiel mir gut - gerade was Beziehungen und die passenden Worte zur Liebeserklärung zu finden ist Tijan eine wahre Meisterin.

Auch wenn mich "Anti-Stepbrother" in der ein oder anderen Sache etwas "enttäuschte", so wurde ich dennoch sehr gut unterhalten und freue mich auf ein weiteres Buch dieser tollen Autorin.


Mein Fazit:
4 Sterne - trotz Parallelen zu Fallen Crest einfach lesenswert!


Im Falle, dass ihr es lesen wollt habe ich euch gleich die Links zum Kaufen eingefügt! Viel Spaß mit Caden - ihr werdet ihn lieben!







Amazon Paperback: http://amzn.to/1WGmyFl

 (September 12th delivery)

Montag, 8. August 2016

Wir stopfen das Sommerloch mit Klassikern

Hallo ihr lieben Buchliebhaber,

heute bin ich an der Reihe das Sommerloch mit einem Klassiker zu füllen und meine Wahl fiel auf einen meiner liebsten Klassiker in der englischen Literatur.

Ich habe das Buch seit ich es vor etwas mehr als 15 Jahren entdeckt habe sicherlich schon ein dutzend Mal gelesen und mir fällt immer wieder eine Besonderheit an dem Buch auf.
Doch um welches Buch geht es denn überhaupt fragt ihr euch bestimmt, nun ich will ich noch etwas länger auf die Folter spannend und eine kleine "Vorrede" halten - quasi eine Einleitung ...

Alle kennen sicher Elizabeth Bennett und Mr. Darcy aus "Stolz und Vorurteil" (um diesen Klassiker geht es NICHT). Die Wahrscheinlichkeit ist garantiert enorm hoch, dass es jede Frau (die das Lesen liebt) mindestens einmal in ihrem Leben gelesen und von ihrem persönlichen Mr. Darcy geträum,t hat - ich bin da keine Ausnahme.
Nichts desto trotz gibt es ein Werk aus der Feder von Jane Austen, dass mich ebenso so, wenn nicht gar etwas mehr begeistern konnte.
Es geht um:

MANSFIELD PARK 

Ich denke ihr habt von dem Buch schon gehört und trotzdem finde ich, dass es im Vergleich zu "Stolz und Vorurteil" zu wenig Beachtung geschenkt bekommt, dabei ist seine Geschichte nicht weniger schön.

Darum geht es (Quelle Anaconda Verlag): 
Die aus ärmlichen Verhältnissen stammende Fanny Price wächst in der Familie ihres Onkels Sir Thomas Bertram im Herrensitz Mansfield Park auf. Von ihren selbstverliebten Kusinen Maria und Julia hat das scheue und gutmütige Mädchen, dem es angeblich an »feiner Bildung« mangelt, Einiges zu erdulden. Doch nach Jahren voller Rückschläge und Irrtümer ist schließlich sie es, die ihre fast schon verloren geglaubte große Liebe findet. In ihrem 1814 erschienenen vierten Roman zeichnet Jane Austen ein facettenreiches Sittenbild des englischen Bürgertums am Beginn des 19. Jahrhunderts.


Klingt gar nicht übel, oder? Als ich finde das Buch einfach wahnsinnig toll und habe mich gleich beim ersten Mal in Fanny verliebt und kann nicht genug von dem Buch bekommen. Da war es ja auch fast kein Wunder, dass ich auch den Film zum Buch regelrecht verschlungen habe - den ich persönlich auch sehr mag, aber da gehen die Geschmäcker auseinander.

Um die Sache hier noch etwas abzurunden, habe ich noch eine Rezension zu dem Buch und eine kleine Autorenbiografie für euch dabei.

DIE REZENSION


Schon oft habe ich dieses Buch gelesen und immer wieder verzaubert mich die Geschichte um Fanny Price und die Bertrams.

Meine Einschätzung:
Jane Austen hat wieder einmal einen wunderschönen Roman geschrieben um eine Gruppe junge Leute, die auf der Suche nach ihrem ganz persönlichem Glück sind. 
Mit Fanny Price hat sie einen Charakter erschaffen, der trotz ihres schüchternen Gemüts einen durchaus willensstarken Charakter hat. 
Trotz der vielen "Verführungen", die den jungen Leuten begegnen, ist sie es die durch das ganze Buch hinweg standhaft und an ihrer Liebe festhält.
Ich liebe Fanny!

Alles in allem ist es ein typischer Roman aus dem England des 19. Jhdt. Sie schildert detailiert die gesellschaftlichen Schichten und verschönert auch nicht die Tatsachen.
In vielen Romane (wie in "Versuchung der Finsternis") wird eine leidenschaftliche Liebe zwischen zwei Protagonisten beschrieben, doch Jane Austen schreibt realistisch. 
Nicht Liebe regierte damals das Herz junger Menschen, sondern die gesellschaftliche Stellung, die sich durch die Heirat ergibt und die eventuelle finanzielle Freiheit oder den gesellschaftelichen Untergang heiratete man unter seinem Stand. 
Ich möchte jetzt nicht sagen, dass es keine Liebesheiraten gibt, doch ich glaube diese waren eher selten. 
Traurig, aber wahr.

Der Schreibstil von Jane Austen war etwas anstrengend und die langen Textpassagen (daher der Punktabzug) waren ziemlich kräftezehrend, dennoch war es wirklich gut geschrieben. Sie hat einen einzigartigen Schreibstil und ich liebe ihre Bücher.

Vor einigen Jahren sah ich auch die Verfilmung von "Mansfield Park" mit Johnny Lee Miller und Frances O ´Connor, in den Hauptrollen, und fand die Verfilmung recht gut gelungen. Mhmm, da fällt mir ein, den sollte ich mir auch mal wieder anschauen *lach*

Mein Fazit:
Sehr empfehlenswert für Fans der englischen Literaturklassiker und auch den Film kann ich nur empfehlen ;o)

Allen den ich nun dieses Buch schmackhaft gemacht habe, dem wünsche ich ganz viel Spaß bei der Lektüre!!


DIE AUTORIN


Jane Austen, gemalt von ihrer
Schwester Cassandra, Ausschnitt, 
National Portrait GalleryLondon
Jane Austen wurde 1775 in Steventon, Hampshire als siebtes Kind eines Pfarrers und seiner Frau geboren. Früh entdecken sie das Schreiben für sich und überarbeitete Zeit ihres Lebens ihre zahlreichen Werke, doch viele sollten erst 15 bis 20 Jahre nach ihrem Tod veröffentlich werden.

Obwohl sie in ihren Büchern immer wieder von einem (mal mehr, mal weniger) "Ende gut, alles gut" und dem Finden nach Liebe schreibt, so blieb Jane Austen bis zu ihrem Tod unverheiratet.

Sie starb 1817 in Winchester.

Ihre Werke umfassen Romane, Fragmente zweier Geschichten und ihre Jugendwerke, die in einer Sammlung zusammen gefasst wurden.
Eine genaue Liste findet ihr hier: WIKIPEDIA

Das war es an dieser Stelle von mir und ich hoffe, dass ich euch etwas neugierig auf das Buch machen konnte und vielleicht habt ihr ja Lust bekommen es zu lesen. 



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