Montag, 16. Januar 2017

Rezension: "Jaded" von Ali Parker

Inhaltsangabe: 
Love is a Lie.

Als Fotografin für die New York Post war es Kari Martin gewohnt Skandale und Herzschmerz zu sehen.
Doch ein Abend in einem Club und ihre ganze Welt änderte sich ... 


Mit gebrochenem Herzen und bereit ihre Hochzeit abzusagen entscheidet sie sich von NYC in eine Kleinstadt in Maine zu ziehen, in der das Durchschnittsalter der Bewohner um die 60 liegt.
Sie arbeitet hart daran niemanden erkennen zu lassen, wie abgestumpft sie inzwischen geworden ist wegen der Lüge, die sich da Liebe nennt.

Jake Isaac verließ Texas vor einigen Jahres, sein Herz zu Stein geworden und hat fest vor für immer Junggeselle zu bleiben. Da schien Maine der richtige Ort zu sein, um neu anzufangen mit einer Landschaft zum erkunden und einer Gemeinschaft, zu der er dazu gehören konnte.
Der Job als HighSchool Coach und der freiwilligen Dienst beim lokalen Feuerwehrdepartment half ihm sich zu beschäftigen und brachte ihm den Titel des Lokalhelden ein, doch die Wahrheit über sein beschädigtes Herz würde für immer verborgen bleiben.
Niemand würde je erfahren wie abgebrannt ist über die Liebe ... bis er Kari begegnet.

"Jaded" ist Buch eins einer Trilogie und endet mit einem HEA.

Meine Einschätzung: 
Keine Ahnung, wie ich auf dieses Buch aufmerksam wurde, so weiß ich eines doch ganz sicher: Der Klappentext klang vielversprechender, als das abgelieferte Ergebnis.
Der Schreibstil war nicht schlecht und doch ließ es sich komisch lesen, dass man zwar je die Sicht von Kari und Jake liest, aber sie selbst nicht in der Ich - Form erzählen. Oft habe ich mich auch dabei ertappt, wie ich ganze Absätze einfach nur überflog.

Die Handlung und Idee des Romans war an und für sich nicht schlecht, aber irgendwie haperte es an der Umsetzung. Keine Ahnung wieso, aber dem Buch fehlte das gewisse Etwas. Klar, es gibt mehr Romane, die nach diesem Schema geschrieben werden, doch hier fehlte es irgendwie an allem. Es gab keine Überraschungen, keine schockierenden Wendungen, keine prickelnde Sinnlichtkeit - kurz nichts.

Ganz zu Schweigen von den Charakteren, die zwar grundsätzlich nett waren, aber besonders Kari nervte mich mit ihrem ständigen Gejammer und Geheule. Ich kann sie ja verstehen, aber warum stürzt sie sich dann Hals über Kopf in die Sache mit Jake rein? Auch ihre Freundinnen und Jake waren mir zu klischeehaft und wenn ich ehrlich bin habe ich von keinem von den Personen, was für mich enorm wichtig ist, um eine "Beziehung" zu den Charakteren zu haben.

Alles in Allem sehr enttäuschend, wenn auch das Potential vorhanden war.

Mein Fazit: 
2 Sterne - zu klischeehaft und zu nervige Charaktere. Leider eine Leseenttäuschung. 

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