Mittwoch, 15. Februar 2017

Buchgeflüster: #6/2017

Schönen Mittwoch ihr Lieben,

Bergfest in der Arbeitswoche und auch bei meinem Reisebericht habe ich fast die Hälfte erreicht und heute führt euch mein Bericht zu zwei ganz besonderen Orten in Irland. 


Als ich 2004 zum ersten Mal auf der grünen Insel war (allein), hatte ich es aus logistischen Gründen nur zu einem der beiden Orte geschafft und das auch nur kurz, deshalb war es mir bei diesem Urlaub, um so wichtiger diesmal ausgiebig in den Genuss zu kommen. . 

20.08.2016 - Tag 4: Ausflug zu den Cliffs Of Moher und The Burren

Schon Tag 4 unseres Urlaubs und Tag 3 in Irland, dabei kommt es einem schon viel länger vor! An diesem Tag stand der erste, größere Tagesausflug auf dem Programm, aber auch nur, weil bei einer Windstärke von 39km/h an Angeln nicht zu denken war.
Schweren Herzens ergab sich mein Mann seinem Schicksal und wir setzten uns ins Auto, un den etwa 120km entfernten Burren (Kalksteinlandschaft, Naturschutzgebiet, einzigartig in Europa) zu machen. 

Ich sag euch: Das Wetter an diesem Tag war wechselhafter, als die Stimmungsschwankungen so mancher Frau! 
Erst regnete es in Strömen, so dass wir sogar mal links halten mussten, weil die Scheibenwischer die Wassermassen schlicht nicht bewältigen konnten, nur um dann Minuten später weiterfahren zu können, weil die Sonne auf uns herunter strahlte bevor diese dann doch wieder von heftigen Windböen verjagt wurde, um wieder Platz für Regenwolken zu machen. *lach* 


Doch als wir den Burren nahe des Pulnabrone Dolmen erreichten war uns das Wetter hold und Burren erstrahlte in schönstem Sonnenschein. Und ich kann euch sagen, dass diese Kalksteinlandschaft wirklich mal etwas anderes für´s Auge ist und wirklich ungewöhnlich ist. So weit das Auge reichte karge, triste Landschaft mit vereinzelter Vegetation. 
In seiner Schlichtheit umwerfend. 
Aber ich gebe auch zu, dass ich mir gerade den Pulnabrone Dolmen viel gewaltiger vorgestellt hatte, als er dann tatsächlich war. Tja, so können Bilder einen in die Irre führen. 


Nach einem kurzen Spaziergang durch den Burren rund um den Dolmen setzten wir uns auch schon wieder in Bewegung, um auf gewundenen Straßen entlang des Atlantic Coast Ways zu den gewaltigen und eindrucksvollen Cliffs of Moher zu fahren. 

Im dortigen Besucherzentrum (das es 2004 noch nicht gab) konnte man interessante Informationen rund um die Cliffs of Moher. Doch weswegen wir wirklich dort waren waren die atemberaubenden Klippen selbst und für eine kurze Zeit zeigten sie sich für die Fotosession von ihrer schönsten Seite (man konnte sogar bis zu den Aran Inseln sehen!).
Im Anschluss liefen wir auch noch ein gutes Stück an den Klippen entlang, um förmlich dabei zusehen zu können, wie sie langsam von Nebel und Regen verschlungen wurden. Das gab dem ganzen noch ein, wie ich finde, mystischeres Flair. 



Dann hieß es auch schon wieder Abschied von den Cliffs nehmen, um zurück nach Glasson zu fahren. 
Und nach einer Bibberfahrt und der bloßen Hoffnung den richtigen Weg genommen zu haben (unser Navi ist ausgefallen!) kamen wir in unserer Ferienwohnung mit vielen tollen Bildern, atemberaubenden Eindrücken und schönen Erinnerungen wieder an.

Im nächsten Bericht gibt es dann noch mehr :D und während ich dies schreibe, bekomme ich richtig Heimweh! Und ihr? Schon Fernweh oder Lust auf einen Irlandurlaub? ;) 



Liebe Grüße
Mella

PS: Wundert euch nicht, wenn es schon am Wochenende den nächsten Bericht gibt - ich bin so glücklich meine Eindrücke mit euch teilen zu können und verliebe mich beim Schreiben wieder aufs neue in die Insel.


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