Mittwoch, 10. Mai 2017

Buchgeflüster #11/2017

Hallo liebe Leser,

ein neues Jahr und neuer Lesestoff! Im vergangenen Jahr habe ich es ganz schön schleifen lassen bezüglich der Monatsrückblicke, dies will ich in diesem Jahr wieder aufnehmen und präsentiere euch auch schon den Rückblick auf meinen Lesemonate März und April

Wer meinen Blog schon in den vergangenen Jahren gelesen hat, der weiß was euch erwarten: ein Bericht über meine Neuzugänge des vergangenen Monats, meine Lesestatistik und vieles mehr - na seid ihr gespannt?

Ja, womit fange ich an: Die Neuzugänge, oder?
Ich will euch nichts vor machen, aber ich muss zugeben, dass ich fast schon dekadent war was die Neuzugänge angeht! Insgesamt sind 17 eBooks auf meinem Kindle und 2 Taschenbücher in mein Regal eingezogen - ne ganze Menge, ich weiß! Aaaaaber ein großer Teil von den Büchern waren gratis und sind auch schon wieder gelesen! 


Eigentlich wollte ich ja meinen SuB nicht signifikant erhöhen, aber bei manchen Büchern konnte ich einfach nicht widerstehen und ich hab ja sonst keine Laster, deswegen: Sch**** drauf! Her mit den Büchern: 

Doch nun zu meiner Statistik für März/2017

Gelesene Bücher: 27
angebrochene Bücher: 1
durchschnittl. gelesene Seiten/Buch: 304


durchschnittl. gelesene Seiten/Tag: 255
Insgesamt gelesene Seiten: 7893

LeseHighlight(s): 
-> "Archer´s Voice" by Mia Sheridan: Dieses Buch wurde inzwischen auf deutsch übersetzt und ich muss euch sagen es ist einfach zu gut! Emotional, hot und oh so romantisch. Ich konnte es nicht aus der Hand legen. Ne Rezension folgt. 

Überraschung des Monats:
-> Fall from Grace by Christine Zolendz: Dieses Buch entpuppte sich als etwas völlig anderes und doch konnte es mich mit dieser Überraschung überzeugen. Es war anders als erwartet, aber so gut!

Flop des Monats:
-> "Garden Of Goodbyes": Hier muss ich sagen, dass es mich richtig enttäuscht hat. Ich bin nicht per se gegen diese Art Ende, aber honestly? Musste das sein? Und ehrlich es ist mir im Nachhinein schade um das Geld ... 

gelesene Bücher seit 01/2017: 74
gelesene Seiten seit 01/2017: 21990

Das war also die Statistik für März 2017 und da ich es nicht schleifen lassen will geht es direkt weiter mit:

Statistik für April/2017

Gelesene Bücher: 20
angebrochene Bücher: keine
durchschnittl. gelesene Seiten/Buch: 344
durchschnittl. gelesene Seiten/Tag: 229
Insgesamt gelesene Seiten: 6873

LeseHighlight(s): 
-> "Blade Bound" von Chloe Neill: Der verdammt beste Band der Reihe. Hier stimmte einfach alles! Romantik, heiße Szenen und jede Menge Action. Ein würdiger Abschluss einer Reihe, die mit jedem Band besser wurde. 

Überraschung des Monats:
-> "Dirty" von Kylie Scott: Ich hatte in der Vergangenheit ein Buch der Stage Dive Reihe der Autorin gelesen und es war auch ganz nett, aber nicht mit Dirty zu vergleichen. Es gefiel mir um einiges besser und das obwohl ich mit nicht all zu hohen Erwartungen und Hoffnungen da ran gegangen bin. 

Flop des Monats:
-> gab keinen - GsD!

gelesene Bücher seit 01/2017: 94
gelesene Seiten seit 01/2017: 28863

Das waren also meine Statistiken für März und April 2017 - ganz schön stattlich bisher!

So dann lass ich euch nun wieder in Ruhe und widme mich der Blogarbeit, denn Rezensionen wollt ihr ja auch bald mal wieder lesen, oder?

In diesem Sinne: Ciao!
Lu

Montag, 8. Mai 2017

Rezension: "Hollywood Dirt" by Alessandra Torre

http://www.alessandratorre.com/hollywood-dirt/

Inhaltsangabe:
Cole Masten. Verlassen von seiner Superstar Ehefrau wurde aus Hollywoods perfektem Ehemann Hollywoods attraktivster Junggeselle: Feiern bis zum Umfallen  und jede Nacht eine andere Frau im Bett.
Mach Platz Colin Farrell es ist ein neuer Bad Boy in der Stadt.


Summer Jenkins. Das bin ich, ein Kleinstadtmädchen ohne scheinbar positive Perspektive für die Zukunft. Ich koche ein verdammt gutes Hähnchen mit Dumplings, kann beim oker jeden Mann um sein Geld bringen und wurde zur freundlichsten Person meines Abschlussjahrgangs an der Highschool gewählt. Mehr als das habe ich nicht zu bieten.

Wir kommen aus unterschiedlichen Welten und unsere Wege sollten sich nie kreuzen und doch, als Cole Masten´s Jet auf dem Flughafen in der Nähe meiner Stadt laden saßen wir alle gespannt da und warteten.
Und als sich mir eine Möglichkeit Quincy zu entkommen bot, griff mich beiden Händen danach. Doch ich habe nicht damit gerechnet, was dann passierte ...


Meine Einschätzung:
Seit Monaten lag mir meine beste Freundin in den Ohren doch endlich dieses Buch (mein erster und sicherlich nicht mein letztes Buch der Autorin) zu lesen. Nun da es verfilmt wurde und hoffentlich auch bei uns in den Kinos zu sehen sein wird habe ich mich entschlossen es in unserem Urlaub endlich zu lesen.

Tja, was soll ich sagen? Es war fantastisch. Der Banter (mir fällt gerade nicht das deutsche Wort ein) zwischen Summer und Cole gefiel mir sehr gut, gerade weil Summer eine Frau ist die weiß was sie will und sich nicht auf den Rücken dreht und sich gefügig macht, nur weil so ein Hollywoodschönling ihr sein Zahnpastalächeln schenkt.
Die Entwicklung der Beziehung zwischen den Beiden ging in meinen Augen ganz natürlich von Stattet, man konnte die anfängliche Antipathie - die zu Respekt wird - verstehen und förmlich spüren.

Was die Entwicklung der Handlung angeht gab es eigentlich nur wenige Überraschungen oder Wendungen, die besonders heraus stachen. Ab einem gewissen Punkt gab es nur eines, dass mich wirklich brennend interessierte und das war die Enthüllung was denn nun bei Summers Rehearsal Dinner vorgefallen war, als dann die Enthüllung kam dachte ich nur: Och, so schlimm isses gar nicht gewesen.


Alles in allem ein süßer Roman mit sympathischen Charakteren, viel Witz, Charme, sexy Szenen und spritzigen Dialogen und ich freue mich schon jetzt auf den Film. 

Mein Fazit:
4 Sterne - wunderschön leichte Lektüre für Zwischendurch.

Freitag, 5. Mai 2017

Rezension: "Harley & Rose"von Carmen Jenner

http://www.carmenjenner.com/p/harley-rose.html
http://www.carmenjenner.com/p/harley-rose.html
Inhaltsangabe:
Schon als kleines Mädchen träumte die 30jährige Rose davon von Harley über die Schwelle getragen zu werden.
Was macht es also schon, dass es eigentlich nicht ihre Hochzeitsreise ist und auch eigentlich nicht ihr Hochzeitstag ist und sie nur hier ist, weil Harley von seiner Verlobten Stunden vor der Hochzeit abserviert wurde?

Sie taucht San Fransisco gegen Hawaii und ihren Bruatjungernstrauß gegen einen leckeren Cocktail und hofft darauf endlich den Status "Beste Freundin" endlich ad acta zu legen und Harley ihre Gefühle zu gestehen.

Einst waren sie schon einmal mehr als nur Freunde, aber das Leben kam ihnen dazwischen und seit jener Zeit hofft sie, dass Harley endlich erkennt, was er all die Jahre vor sich hatte: Sie!

Sie war immer seine beste Freundin.

Er war immer ihr bester Freund.
Sie liebt ihn.
Er ... liebt sie nicht.
Er ... heiratet jemand anderen.
Er ... verheimlicht etwas.
Er ... tja, es ist kompliziert.

Meine Einschätzung:
Dies ist mein erster Roman aus der Feder von Carmen Jenner und wahrscheinlich auch nicht mein Letzter. Aus einer Laune heraus und auch weil der Roman nur 99ct kostete hab ich ihn mir vor Monaten schon auf den Kindle geladen. Dort "lag" er dann fast vergessen.
Dank einer Challenge "musste" ich das Buch nun lesen und habe es regelrecht verschlungen.
Der Schreibstil von Carmen Jenner gefiel mir sehr gut und fesselte mich ab S. 1 bis zum Ende.
War ich erst einmal eingetaucht in die Geschichte rund um Harley und Rose gab es kein Loskommen mehr, dabei schreibt Carmen Jenner hier in meinen Augen keinen klassischen Liebesroman in dem aus besten Freunden mehr wird - es war einfach etwas anderes.

Grundsätzlich folgt die Autorin dem altbekannten Schema des Liebesromans, nur um dann mit ein oder zwei Paukenschlägen ihre Leserin - mich - sprachlos zu machen und heulend zurück zu lassen. 
Die Wendungen in dem Roman waren für mich unerwartet und auf den ersten Blick auch zu viel oder übertrieben, aber das Gesamtergebnis lässt sich sehen. 

Was mich zu den Charakteren bringt: Vorneweg! Rose ist einfach umwerfend. Eine Frau, die zwar weiß was sie will, aber nicht alles mich sich machen lässt. Obwohl ihr ihre Beziehung zu Harley nicht immer gut tat und ich manche Entscheidungen nicht nachvollziehen kann mochte ich sie sehr.
Harley hingegen war ein selbstsüchtiger, egoistischer Arsch selbst über das Ende des Buches hinaus. Es ging ihm weniger, um das was Rose wollte oder brauchte, sondern immer nur um das was ER wollte. Manchmal fragte ich mich was Rose in ihm sah. In meinen Augen war er ein Mann, der immer jemand brauchte der ihn liebte. 

Mehr kann ich nicht schreiben ohne gnadenlos zu spoilern. Für mich hatte die Liebe zwischen Harley und Rose einen schalen Beigeschmack - sie konnten nicht dauerhaft miteinander, aber auch nicht ohne den Anderen.

Insgesamt ein Roman bei dem man alles an Gefühlen mitnimmt was geht: Wut, Verzweiflung, Trauer, Lachen, Freude und Liebe. 

Mein Fazit:
4 Sterne - wer auf den etwas anderen Liebesroman steht sollte sich diesen hier genauer anschauen.

Donnerstag, 4. Mai 2017

Buchgeflüster #10/2017

Guten Morgen ihr lieben Buchsüchtigen,

es ist mal wieder soweit. Seit etwas mehr als einem Monat gab es zuletzt einen Post auf meinem Blog was in erster Linie daran lag, dass es etwas stressiger in der Familie (mit den Eltern und Großeltern) wurde und wir in den Osterferien in Urlaub waren. Erholung muss schließlich auch mal sein, nicht wahr?

Doch das heutige Buchgeflüster schreibe ich nicht, um euch zu erklären wieso, weshalb und warum ich so lange abwesend war, nein.
Ich möchte mit euch heute über das Beenden von Buchreihen reden.
Jeder von uns hat über die Jahre sicher schon die ein oder andere Buchreihe beendet.
Bei der einen war an fast froh, dass es endlich zu Ende ging und bei der anderen blickte man wehmütig zurück und wünscht sich, dass es noch viel mehr Bücher gegeben hätte.
Aber alles hat nun mal ein Ende - auch Buchreihen.

Erst letzte Woche habe ich die Chicagoland Vampire Reihe von Chloe Neill beendet und muss sagen, dass ich hier eher gespaltener Meinung bin.
Einerseits bin ich ganz froh, dass es nach 13 Büchern endlich zu Ende ist und doch ich da auch Wehmut, denn es war einfach spannend gemeinsam mit Merit und Ethan gegen das Böse in Chicago zu kämpfen. 
Nun mögen einige vielleicht wissen *zu Bine schielt*, dass ich an einem gewissen Punkt der Reihe sogar darüber nach dachte nicht weiter zu lesen. Ihr habt richtig gelesen, ich wollte die Reihe abbrechen. Jetzt fragt ihr euch sicher: Warum? Tja, ich weiß auch nicht mehr woran es lag, aber ich bin froh, dass ich es mir doch noch mal anders überlegt habe und die Reihe doch weiterfolge, denn ich hätte etwas wirklich großes verpasst.
Jetzt ist diese Reihe beendet und bereits letztes Jahr fragte man sich, als Bd. 13 angekündigt wurde und mit ihm das Ende, was nun kommen würde? Dieses Geheimnis hat Chloe Neill am Ende von Bd. 13 gelüftet, aber ich werde es sicherlich nicht verraten. Um zu erfahren was folgt müsst ihr das Buch schon selbst lesen und ich kann allen, denen die Reihe bis dato unbekannt nur sagen: Sie ist absolut lesenswert und wird mit jedem Buch besser.

Doch wie entscheiden wir, ob wir eine Reihe weiterlesen oder an einem gewissen Punkt abbrechen? Lest ihr Reihen weiter, auch wenn ihr das Gefühl habt, dass sie qualitativ nicht mehr so gut war wie zu Beginn?
Vor 15 Jahren hätte ich vielleicht noch gesagt: Klar, einmal eine Reihe angefangen kommt nichts anderes in Frage als sie bis zum bitteren Ende zu verfolgen.
Heute jedoch sage ich mir: Bin ich ab einem bestimmten Punkt nicht restlos von der Reihe überzeugt bringt es auch nicht mich durch die Bücher zu quälen. Oder was meint ihr?
Früher liebte ich es einem liebgewonnen auf seinen Reisen und Abenteuern zu folgen, zu sehen wie er/sie an ihren Aufgaben wächst. Heute jedoch bin froh, wenn es zwar eine Reihe ist, aber jeder Teil in sich abgeschlossen ist und man neue Helden zum anfeuern bekommt.
Versteht mich nicht falsch, ich lese auch nach wie vor Reihen, die immer die selben Helden im Mittelpunkt stehen haben, aber dies sind dann meist Reihen die mich restlos von sich überzeugen konnten. Bei den Reihen mit "Einzelbänden" habe ich nach Bd. 1 immer das Gefühl: Ja, war ganz nett, aber ich muss da jetzt auch nicht jeden einzelnen Band weiterverfolgen.
Ähnlich ging es mir bei den Black Dagger Romanen (oben führte ich ein positives Beispiel an, jetzt kommt was negatives).
Als ich vor all diesen Jahren mit der Black Dagger Brotherhood von J.R. Ward startete war es neu und aufregend über Vampire zu lesen und ich verschlang, kaum das die Bücher erschienen waren stürtzte ich mich auch schon darauf - bis ich zu Bd. 14 gelang. Keine Ahnung warum genau, aber an diesem Punkt dachte: Ist ja alles gut und schön, dass sich das Pärchen findet und so, aber immer nur zu sehen wie sich Held und Heldin verlieben und die Lesser immer mal wieder aufmuckten war es dann doch nicht wert. Ich fand einfach, dass sich die Rahmenhandlung mit dem Konflikt mit den Lessern einfach nicht weiter entwickelte.
So entschied ich also für mich, dass nach Bd. 14 Schluss sein würde. Jetzt mag der eine oder andere sagen, dass mir da was entgangen ist, dass es danach viel besser wurde, aber tja, der Zug ist abgefahren. Die Black Dagger waren spannend, so lange es mir gefiel, aber inzwischen hab ich mich weiter entwickelt ;)
Sowohl genretechnisch, als auch in anderen Aspekten ;)

Wie steht ihr zu Reihen und wie empfindet ihr es, wenn eine Reihe um liebgewonnene Charaktere beendet wird? Seid ihr dann froh oder eher traurig, weil ihr gerne noch mehr gelesen hättet?

Hinterlasst euren Kommentar einfach unten - ich freu mich!
Lu

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